Redaktion » 12 - Jul 6, 2010
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Doom: Das Brettspiel
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Für alle die es unwarscheinlicherweise nicht wissen. Das Computerspiel Doom aus dem Jahre 1993 zählt zu den Urvätern des Egoshooter Genres und ist neben Quake einer der Vorzeigetiteln der Entwicklerschmiede id-Software. Wegen der 3D-Grafik und des kommerziellen Erfolgs gilt Doom als Meilenstein im Bereich der Computerspiele. Der Letzte Teil Doom 3 wurde im Jahre 2004 veröffentlich und stellt die Grafische vorlage für das Brettspiel dar.
Wenn man Doom das erste Mal in der Hand hält, könnte man meinen, dass der HErsteller den Horden mit Gewicht zum Sieg verhelfen will. 2,5 kg Material warten darauf ausgepackt zu werden. Von unzähligen Pappplättchen wie Waffen, Lebensmarker, Gegenstände, Hindernisse, etc. über das relativ frei konstruierbare Spielfeld mit zahlreichen Räumen, Gängen, Kreuzungen und Co., bis hin zu den zahlreichen Plastikfiguren in verschiedenen Größen. Der Doomkenner wird hier auf seine Kosten kommen, denn alle Objekte und Dämonen sind Detailiert gearbeitet. Auch die Bemalfraktion unter den Spielern wird auf ihre Kosten kommen denn die einfarbigen Monsterhorden schreien förmlich nach "bemalt mich". Hier bekommt man ordentlich was fürs Geld geboten!
Von der Union Aerospace Corporation (UAC) durchgeführte Teleportations-Experimente auf den beiden Marsmonden Phobos und Deimos öffnen ungewollt ein Portal zur Hölle. Dämonen besetzen die Forschungseinrichtungen, Menschen werden getötet oder in Zombies verwandelt. Der Spieler im Computerspiel schlüpft in die Rolle eines Space Marines der sich durch die immer bedrohlicheren Monsterhorden weiter vorankämpfen muss. In der Brettspielumsetzung ist dies nicht anders. Ein Spieler übernimmt den Part des Hordenmeisters und maximal 3 weitere Spieler finden sich in der Rolle der Marines wieder die sich durch das Szenario kämpfen. Im weiteren Verlauf des Spieles rüsten sie sich mit verschiedenen Waffen aus: Kettensäge, Pistole, Schrotflinte, Gatling-Gewehr, Raketenwerfer, Plasmagewehr sowie die Mächtigste im Spiel, die BFG9000 (laut Entwicklern Abkürzung für Big Fucking Gun, oder Bio Force Gun im Doom-Film).
Vorgehensweise:
Die Basismanöver der Marinespieler sind einfach erklärt. So kann man beispielsweise 8 Felder weit laufen und auf einen Angriff verzichten oder 4 Felder voranschreiten und einen Angriff starten oder gänzlich auf die Bewegung verzichten, um gleich zweimal anzugreifen. Auch taktische Befehle stehen zur Auswahl die durch sogenannte Aktionsmarken gespielt werden können, so kann man beispielsweise in Verteidigungsposition gehen, um einen Angriff erst dann zu starten, wenn der Hordenmeister selbst zum Angriff startet. Die Regeln sind umfangreich aber innerhalb des ersten Spieles gut zu verstehen. Bevor man taktische Raffinessen einzusetzen weis, muss Doom erst einige Male gespielt werden.
Das spannende am Spiel ist wohl die zusammenarbeit der Marinespieler. So baut sich das Spielfeld erst nach und nach auf und die Spieler müssen verschlossene Türen öffnen, Geheimwege entdecken sowie sich um die Munitionsversorgung kümmern, um bei der Flucht durch die Gänge nicht als Hauptspeise zu Enden. So kann es beispielsweise sein, dass man eine Leiche findet, die in der Tasche eine Schlüsselkarte hat ohne die man das Spiel nicht Gewinnen kann.
Das Böse hat viele Gesichter:
Während die Space Marines verzweifelt versuchen erfolgreich zu fliehen hat auch der Spieler des Bösen ein klares Ziel vor Augen. Schafft er es sechs Mal die Elitesoldaten zu erledigen, so trägt die Finsternis den Sieg davon.Nachdem die Space Marines ihre Züge getätigt haben und z.B. Türen geöffnet oder sich selbst mit Granatenfehlwürfen aus dem Leben befördert haben.Ist wider der Hordenmeister an der Reihe und kann mit diversen Sonderkarten überaschende Aktionen starten. Er platziert seine Monster auf dem Spielfeld erst einmal auserhalb der Sichtlinie der Space Marines oder lässt hinterhältigerweise Spinnen durch Lüftungskanäle kriechen. Es gehört natürlich immer ein wenig Glück dazu, denn man hat nicht immer die passende Karte auf der Hand, um den Flüchtigen Marines das Leben schwer zu machen. Die Dämonen unterscheiden sich in Stärke und Angriffsart, taktisches Geschickt ist auch für den Dämonenmeister unabdingbar, damit die blutgierigen Horden nicht auf halben Weg zerschossen werden. Auch diese sind gegebenenfalls mit speziellen Fähigkeiten ausgestattet und können taktisch platziert ein echtes Hindernis darstellen. Schafft man es den Space Marines Schaden zuzufügen so hat man seinen Soll in dieser Runde getan, denn zusätzliche Gesundheit auf dem Spielfeld ist Mangelware.
Wenn man Doom das erste Mal in der Hand hält, könnte man meinen, dass der HErsteller den Horden mit Gewicht zum Sieg verhelfen will. 2,5 kg Material warten darauf ausgepackt zu werden. Von unzähligen Pappplättchen wie Waffen, Lebensmarker, Gegenstände, Hindernisse, etc. über das relativ frei konstruierbare Spielfeld mit zahlreichen Räumen, Gängen, Kreuzungen und Co., bis hin zu den zahlreichen Plastikfiguren in verschiedenen Größen. Der Doomkenner wird hier auf seine Kosten kommen, denn alle Objekte und Dämonen sind Detailiert gearbeitet. Auch die Bemalfraktion unter den Spielern wird auf ihre Kosten kommen denn die einfarbigen Monsterhorden schreien förmlich nach "bemalt mich". Hier bekommt man ordentlich was fürs Geld geboten!
Von der Union Aerospace Corporation (UAC) durchgeführte Teleportations-Experimente auf den beiden Marsmonden Phobos und Deimos öffnen ungewollt ein Portal zur Hölle. Dämonen besetzen die Forschungseinrichtungen, Menschen werden getötet oder in Zombies verwandelt. Der Spieler im Computerspiel schlüpft in die Rolle eines Space Marines der sich durch die immer bedrohlicheren Monsterhorden weiter vorankämpfen muss. In der Brettspielumsetzung ist dies nicht anders. Ein Spieler übernimmt den Part des Hordenmeisters und maximal 3 weitere Spieler finden sich in der Rolle der Marines wieder die sich durch das Szenario kämpfen. Im weiteren Verlauf des Spieles rüsten sie sich mit verschiedenen Waffen aus: Kettensäge, Pistole, Schrotflinte, Gatling-Gewehr, Raketenwerfer, Plasmagewehr sowie die Mächtigste im Spiel, die BFG9000 (laut Entwicklern Abkürzung für Big Fucking Gun, oder Bio Force Gun im Doom-Film).
Vorgehensweise:
Die Basismanöver der Marinespieler sind einfach erklärt. So kann man beispielsweise 8 Felder weit laufen und auf einen Angriff verzichten oder 4 Felder voranschreiten und einen Angriff starten oder gänzlich auf die Bewegung verzichten, um gleich zweimal anzugreifen. Auch taktische Befehle stehen zur Auswahl die durch sogenannte Aktionsmarken gespielt werden können, so kann man beispielsweise in Verteidigungsposition gehen, um einen Angriff erst dann zu starten, wenn der Hordenmeister selbst zum Angriff startet. Die Regeln sind umfangreich aber innerhalb des ersten Spieles gut zu verstehen. Bevor man taktische Raffinessen einzusetzen weis, muss Doom erst einige Male gespielt werden.
Das spannende am Spiel ist wohl die zusammenarbeit der Marinespieler. So baut sich das Spielfeld erst nach und nach auf und die Spieler müssen verschlossene Türen öffnen, Geheimwege entdecken sowie sich um die Munitionsversorgung kümmern, um bei der Flucht durch die Gänge nicht als Hauptspeise zu Enden. So kann es beispielsweise sein, dass man eine Leiche findet, die in der Tasche eine Schlüsselkarte hat ohne die man das Spiel nicht Gewinnen kann.
Das Böse hat viele Gesichter:
Während die Space Marines verzweifelt versuchen erfolgreich zu fliehen hat auch der Spieler des Bösen ein klares Ziel vor Augen. Schafft er es sechs Mal die Elitesoldaten zu erledigen, so trägt die Finsternis den Sieg davon.Nachdem die Space Marines ihre Züge getätigt haben und z.B. Türen geöffnet oder sich selbst mit Granatenfehlwürfen aus dem Leben befördert haben.Ist wider der Hordenmeister an der Reihe und kann mit diversen Sonderkarten überaschende Aktionen starten. Er platziert seine Monster auf dem Spielfeld erst einmal auserhalb der Sichtlinie der Space Marines oder lässt hinterhältigerweise Spinnen durch Lüftungskanäle kriechen. Es gehört natürlich immer ein wenig Glück dazu, denn man hat nicht immer die passende Karte auf der Hand, um den Flüchtigen Marines das Leben schwer zu machen. Die Dämonen unterscheiden sich in Stärke und Angriffsart, taktisches Geschickt ist auch für den Dämonenmeister unabdingbar, damit die blutgierigen Horden nicht auf halben Weg zerschossen werden. Auch diese sind gegebenenfalls mit speziellen Fähigkeiten ausgestattet und können taktisch platziert ein echtes Hindernis darstellen. Schafft man es den Space Marines Schaden zuzufügen so hat man seinen Soll in dieser Runde getan, denn zusätzliche Gesundheit auf dem Spielfeld ist Mangelware.





