Facebook Image

Fan Filme / Kurzfilme

Please enable Java Script in your browser or use a different browser to view this video. You might also need to update your flash player.
Tuesday, 11 May 2010 15:04

Clanführung in den Highlands gefällig?

Written by  Redaktion
Rate this item
(0 votes)
Für alle echten Schotten unter uns und alle die es noch werden wollen, kommt im Vertrieb vom Heidelberger Spieleverlag etwas Unterhaltsames auf uns zu! Der Titel "Glen More" lässt jeden Malt Wiskey Jünger aufhorchen obwohl das fast gleichnamige Wasser des Lebens ja ein wenig anders geschrieben wird ;) Aber auch für alle anderen ist es einen Blick wert!
Wenn der Letzte der Erste ist
In den schottischen Highlands des 17. Jahrhunderts liefern sich eine
Handvoll Clans einen Wettkampf um Ressourcen, Geld und Einfluss. Dorf
um Dorf erweitern sie ihre Gebiete entlang von Straßen und Flüssen.
Doch dem Streben nach Mehr sind ungewöhnliche Grenzen gesetzt: In
Glen More, dem neuen Strategie- und Aufbauspiel der Ravensburger
Marke alea, darf sich immer der Letzte zuerst bedienen.
Zwei bis fünf Konkurrenten bestimmen selbst, wie sie sich über die Felder eines
Rundkurses bewegen. Diese sind alle mit immer wieder wechselnden Ressourcen- oder
Landschaftsplättchen belegt, die man Zug um Zug in das eigene anwachsende Gebiet
einbaut. Für jedes entnommene Plättchen wird ein neues aus einem vielfältigen Vorrat
nachgelegt. Da tauchen zum einen die Dörfer mit ihrem Clan-Vorsteher auf, ohne die
gar kein Aufbau funktioniert. Zum anderen kann man sich aus einem reichhaltigen
Angebot von Steinbrüchen, Wäldern für Holz, Feldern für Getreide, Wiesen und Weiden
für Schafe und Rinder bedienen. Und auch die ein oder andere Produktionsstätte kann
nicht schaden: Gerbereien, Webereien, Fleischereien und – schließlich sind wir
Schottland – Whisky-Destillerien. Auch Seen und Burgen gehören in ein ertragreiches
Highland-Revier.
Ein neuartiges Spielsystem verhindert, dass der Erstbeste die lukrativsten Plättchen
abgreift oder purer Zufall bestimmt: Am Zug ist immer der Letzte auf dem Parcours.
Aber Letzter zu bleiben, ist manchmal gar nicht so einfach. Da lockt zum Beispiel Loch
Ness mit einem entscheidenden Vorteil: Der berühmte See – hier übrigens noch ohne
Nessie – ist ein Dauerjoker, durch den man Zug für Zug eine beliebige Ressource
einheimsen darf. Aber wenn das Loch Ness-Plättchen zu weit vorne im Parcours liegt
und man sich dennoch dorthin begibt, um es einzuheimsen, darf man sich nicht
wundern, wenn die anderen der Reihe nach abräumen, solange, bis man endlich wieder
an der Reihe ist. Wer geschickt setzt, kann sogar mehrmals hintereinander dran
kommen.

Das Abwägen, welches der richtige Zug ist, ist also eine echte
Herausforderung in Glen More. Zudem dürfen die Landschafts- oder
Produktionskärtchen in der eigenen Auslage obendrein nicht beliebig
aneinander gereiht werden. Auf vielen ist ein Fluss eingezeichnet, und der
fließt ausschließlich in Nord-Süd-Richtung. Auf anderen ist eine Straße
markiert, die in Ost- West-Richtung verläuft, und wieder andere grenzen ohne
Verbindung aneinander.
Wer nach drei Wertungsrunden, in denen die Spieler ihre verschiedenen
Errungenschaften miteinander vergleichen, am geschicktesten ausgewählt,
angelegt und aufgebaut hat, wird die meisten Siegpunkte vorweisen können
und zum obersten Highlander ernannt werden.
Das reichhaltig ausgestattete Debütspiel von Matthias Cramer zeigt
stimmungsvolle Bilder von so bekannten Burgen wie Armadale Castle oder
Seen wie Loch Lochy. Glen More ist geeignet für zwei bis fünf Spieler ab 10
Jahren und gehört im alea-Sortiment zu den mittelanspruchsvollen Spielen.

Glen More bei Heidelberger

alea

Last modified on Friday, 08 October 2010 14:56
Redaktion

Redaktion

E-mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Login to post comments